Vom Bernina Designer zu Wilcom Designing: Mein Weg zum perfekten Stickprogramm
Kennst du dieses Gefühl?
Du sitzt vor deiner Stickmaschine, hast eine Idee im Kopf – vielleicht ein neues Kuscheltier oder ein Geschenk für ein Kind – und dann kommt der Punkt, an dem du merkst:
👉 Ich würde das so gerne selbst digitalisieren können … aber wie?
Genauso ging es mir damals auch.
Ich wusste: Ich will meine eigenen Stickdateien erstellen.
Aber welches Programm? Wo fängt man an? Und schaffe ich das überhaupt?
Wenn du gerade an diesem Punkt stehst, ist dieser Artikel vielleicht interessant für dich.
Ich nehme dich heute mit auf meinen Weg: Vom Bernina Designer bis zum Wilcom-Designing – und was ich dabei gelernt habe.
Wenn du gerade überlegst, ob Wilcom vielleicht auch ein Programm für dich ist:
Du kannst Wilcom übrigens ganz in Ruhe testen – ich verlinke dir das später im Artikel.
Mein Einstieg: Der Bernina Designer Plus V7
Gestartet bin ich mit der Bernina-Software V7 und habe dann auf die V8 geupdatet. Mittlerweile gibt es aber auch schon die Bernina Sticksoftware V9
Ganz ehrlich? Mein Anfang war alles andere als perfekt. Denn man lernt die Software, indem man sie nutzt und auch den ein oder anderen Fehler macht. Vor allem wenn man dann die Dateien stickt, ist das Ergebnis am Anfang vielleicht nicht das, was man erwartet hat.
Hier heißt es, Erfahrung sammeln und testen. Das ist ganz normal.
Warum ich überhaupt mit der Bernina Software gestartet bin
Bei mir war das tatsächlich kein Zufall. Bevor ich mich selbstständig gemacht habe, habe ich als Spielzeugdesignerin im Bereich textiles Babyspielzeug gearbeitet. Ich habe dort z. B. Schnitte für Plüschtiere, Spieluhren, Schmusetücher usw. erstellt. Dort hatte ich bereits mit dem Bernina-Stickprogramm zu tun.
Allerdings ganz anders als heute.
Damals ging es eher um einfache Bestickungen:
• kleine Motive
• Gesichter auf Kuscheltiere
• Verzierungen auf Plüschstoffe
👉 Keine ITH-Dateien, keine komplexen Projekte – sondern wirklich die Basics.
Aber genau das hat mir schon geholfen.
Ich kannte das Programm bereits ein Stück weit:
• Ich wusste, wie es aufgebaut ist
• Ich hatte ein Gefühl für Stickdateien
• Ich konnte einfache Dinge digitalisieren
Übrigens gab es da keine Schulung. 🙈 Man musste sich das schnell von den Kolleginnen erklären lassen und loslegen. Also auch ein Learning by Doing. Wie das halt oft so ist … Aber immerhin hatte man Ansprechpartner, die man kurz mal fragen konnte, wenn man nicht weiterkam.
Und deshalb war für mich klar: 👉 Wenn ich jetzt tiefer einsteige, dann starte ich mit dem, was ich schon kenne.
Das war rückblickend eine richtig gute Entscheidung. Mit diesem Programm kann man wirklich perfekt starten.
Übrigens sind auch mit dieser Software meine ersten Stickdateien entstanden und das hat auch relativ gut funktioniert.
Jetzt fragt ihr euch bestimmt: Ja, warum hast du dann überhaupt gewechselt?
Der Wechsel zu Wilcom war bei mir gar nicht geplant.
Bei mir ist eine Happy-Japan-Stickmaschine eingezogen – und mit dem Powerpaket war direkt eine Wilcom-Software mit dabei. Also eine Stickmaschine mit Software.
Übrigens gibt es zum Einzug meiner Happy auch ein Video.
Ganz ehrlich?
👉 Am Anfang habe ich dem Wilcom Programm gar nicht so viel Bedeutung beigemessen.
Ich dachte eher:
„Okay, nett – aber ich habe ja schon ein Programm.“😜
Und dann kam der Aha-Moment
Als ich angefangen habe, mich mit Wilcom zu beschäftigen, habe ich ziemlich schnell gemerkt:
👉 Das ist eine ganz andere Liga. Es ist einfach viel professioneller.
Plötzlich hatte ich Möglichkeiten, die ich vorher so gar nicht kannte:
• viel mehr Kontrolle über Stiche und Unterlagen
• deutlich präzisere Einstellungen
• viel mehr Möglichkeiten
Und genau da war für mich klar:
👉 Ich will tiefer in dieses Programm einsteigen.

War der Umstieg auf Wilcom schwer?
Ganz ehrlich: Nein.
Und das hat einen einfachen Grund.
Die Bernina Software, mit der ich gestartet bin, basiert ebenfalls auf Wilcom.
Das bedeutet:
👉 Viele Grundlagen sind gleich.
👉 Die Denkweise hinter dem Digitalisieren ist ähnlich.
👉 Und auch einige Funktionen fühlen sich vertraut an.
Warum mir der Einstieg so leicht gefallen ist
Ich konnte an dem anknüpfen, was ich bereits kannte.
• Werkzeuge waren nicht komplett neu
• Abläufe haben sich oft wiederholt
• Ich musste nicht „bei Null“ anfangen
👉 Das hat mir unglaublich geholfen.
Denn ich wusste schon:
• wie ich Formen aufbaue
• wie Stiche funktionieren
• worauf ich achten muss
Der große Unterschied
Trotzdem – und das ist wichtig: Wilcom Designing ist deutlich umfangreicher.
Aber genau das ist der Punkt:
👉 Es hat mich nicht überfordert, sondern mir einfach mehr Möglichkeiten gegeben. Ich konnte mich Schritt für Schritt weiterentwickeln, ohne komplett neu anfangen zu müssen.

Was Wilcom für mich verändert hat
Der Wechsel hat bei mir wirklich viel verändert.
Wenn du das selbst ausprobieren möchtest:
Ich habe dir hier den Testzugang zu Wilcom verlinkt.
So kannst du ganz in Ruhe schauen, ob das Programm zu dir passt.
1. Mehr Kontrolle über meine Designs
Das war für mich der größte Unterschied.
Ich konnte plötzlich viel gezielter arbeiten:
• Stiche bewusst setzen statt „hoffen, dass es passt“
• Unterlagen genau steuern
• Richtungen und Abläufe sauber planen
👉 Ich habe mit Wilcom einfach mehr Kontrolle über meine Designs.
Und das merkt man am Ergebnis.
2. Intelligente automatische Einstellungen (die wirklich funktionieren)
Ein Punkt, der oft unterschätzt wird – aber einen riesigen Unterschied macht:
👉 Die automatischen Einstellungen in Wilcom.
Du kannst unter anderem den Stoff auswählen, auf dem du sticken möchtest – und die Software passt die Stickdatei direkt darauf an.
Das bedeutet konkret:
• passender Schrumpfausgleich wird automatisch gesetzt
• die Stichdichte wird sinnvoll angepasst
• die Unterlage für ein sauberes Stickergebnis ist direkt da
Und ja – du kannst alles noch manuell verändern.
Aber das Entscheidende ist:
👉 Die Voreinstellungen sind schon so gut, dass du nicht bei Null anfangen musst.
Was mir besonders geholfen hat, gerade am Anfang (und ehrlich gesagt auch heute noch), ist das ein riesiger Vorteil.
Auch beim Vergrößern und Verkleinern ein riesiger Unterschied
Das ist so ein typisches Problem, das viele kennen:
👉 Du änderst die Größe einer Stickdatei… und plötzlich passt die Stichdichte oder ist nicht mehr ganz so perfekt.
Bei Wilcom läuft das anders.
Die Software berechnet:
• die Stichanzahl neu
• die Stichdichte passend zur neuen Größe
• und sorgt dafür, dass das Ergebnis stimmig bleibt
👉 Und genau das merkt man am fertigen Stickbild. Letzendlich bekommst du sofort ein solides Ergebnis – ohne stundenlang an jeder Einstellung zu drehen.
3. Professioneller arbeiten
Das war für mich als Designerin entscheidend. Ich wollte nicht nur Dateien erstellen, die „irgendwie funktionieren“, sondern:
👉 Dateien, die sauber laufen – auch bei anderen.
Mit Wilcom konnte ich:
• Stickverhalten besser einschätzen
• Fehlerquellen vermeiden
• schneller arbeiten
Und genau das macht am Ende den Unterschied.
Welche Wilcom Programme gibt es überhaupt?
💡 Die 4 Wilcom-Programme einfach erklärt
1. Lettering – für Schrift & schnelle Beschriftungen
👉 Das Einsteiger-Tool für alle, die hauptsächlich Namen, Texte oder Monogramme sticken wollen.
• fertige Stickschriften nutzen
• Texte anpassen (Größe, Abstand etc.)
• einfache Layouts erstellen
Kurz gesagt:
➡️ Perfekt für personalisierte Geschenke – ohne komplizierte Digitalisierung
2. Editing – zum Bearbeiten fertiger Stickdateien
👉 Für alle, die bestehende Dateien verändern wollen, aber nichts komplett neu erstellen.
• Größe ändern, Farben anpassen
• Elemente verschieben oder kombinieren
• einfache Anpassungen an Designs (z. B. Knoten und Stichwinkel)
Kurz gesagt:
➡️ Du kannst vorhandene Dateien „umbauen“, aber nicht wirklich neu erstellen
3. Decorating – Digitalisieren mit Unterstützung
Mit Decorating kannst du bereits eigene Stickdateien erstellen.
Die Software übernimmt dabei viele Schritte automatisch und hilft dir, Designs schnell umzusetzen.
• einfache Motive selbst digitalisieren
• Logos oder Bilder automatisch umwandeln
• Designs anpassen und kombinieren
👉 Einschränkung:
Du hast nicht die volle Kontrolle über alle Sticharten und Details wie im Designing und du hast hier nicht alle Möglichkeiten der Software.
Kurz gesagt:
➡️ Ideal, wenn du einfache Stickdateien erstellen oder bestehende Designs anpassen möchtest
➡️ Perfekt, wenn du viel auslagerst und nur kleinere Änderungen selbst machen willst
4. Designing – das Profi-Tool für echte Digitalisierung
Wenn du wirklich alles selbst machen möchtest, führt kein Weg am Designing vorbei.
• komplette manuelle Digitalisierung
• volle Kontrolle über jeden Stich
• mehr Möglichkeiten, mehr enthaltene Funktionen (z.B. Freihandsticken, Rückstich, Spiegelverbindungen)
Kurz gesagt:
➡️ Für alle, die hochwertige Stickdateien selbst und schneller erstellen wollen.
Mein wichtigster Tipp (wirklich!)
Das Programm ist nicht das Entscheidende.
Ich sehe das so oft:
👉 Leute kaufen teure Software… und kommen trotzdem nicht weiter.
Warum?
Weil sie erwarten, dass das Programm die Arbeit übernimmt. Tut es nicht.
👉 Du bist der wichtigste Faktor.
Was du wirklich brauchst:
• Geduld
• Übung
• Verständnis für Stickprozesse
Und ja: Fehler.
Viele Fehler.
Wenn du gerade am Anfang stehst…
Dann lass dich bitte nicht einschüchtern.
Wenn du jetzt denkst „Das möchte ich auch können“:
Dann probier die Software einfach aus. Das ist ganz kostenlos.
Der Einstieg ist leichter, als du denkst – und du musst dich nicht sofort festlegen.
Hier kannst du kostenlos die Wilcom Software testen
Mein Fazit
Wenn ich heute zurückblicke, war mein Weg genau richtig:
• Start mit dem Bernina Designer
• Lernen durch Ausprobieren
• Weiterentwicklung mit Wilcom
👉 Und jeder Schritt war wichtig.
Wenn ich dir eine Sache mitgeben darf:
Du musst nicht perfekt starten.
Du musst nur anfangen.
Und wenn du dranbleibst:
👉 Dann wirst du deine eigenen Stickdateien erstellen können.
👉 Dann wirst du besser werden.
👉 Und dann macht es richtig Spaß.
Hast du noch Fragen?
Wenn du gerade überlegst, in eine Sticksoftware wie Wilcom zu investieren, kann ich dich gut verstehen:
👉 Das ist keine kleine Entscheidung.
👉 Und ja – es ist auch eine finanzielle Investition.
Vielleicht fragst du dich:
• Lohnt sich das für mich überhaupt?
• Schaffe ich das wirklich?
• Brauche ich so ein umfangreiches Programm?
Ganz ehrlich: Diese Fragen sind völlig normal.
Du musst diese Entscheidung nicht alleine treffen
Wenn du unsicher bist oder Fragen hast, melde dich gerne bei mir. Mail an corinna@sticktier.de.
Ich weiß noch genau, wie ich am Anfang vor diesen Entscheidungen stand – und wie viele Gedanken ich mir gemacht habe.
👉 Deshalb helfe ich dir gerne dabei, für dich den richtigen Weg zu finden.
Mein Tipp für dich
Du musst dich nicht sofort festlegen.
Teste die Software in Ruhe, probiere dich aus und schau, ob sie zu dir passt.
👉 Und dann kannst du immer noch entscheiden.
